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Mmmh, wie lecker! Das beste Ravioli Rezept

Ravioli - kleine Teigtaschen, fein gefüllt

Ich hatte wieder einmal das große Bedürfnis Pasta zu machen.Und da meine Bärlauchravioli auf Pinterest ein viraler Hit geworden sind, war klar- es müssen Ravioli werden.

Welches Mehl für Ravioliteig?

Ganz ehrlich, ich stehe total auf Pasta. Aber die Herstellung von Teigen aus Hartweizen oder Dinkel, aus Weiß-oder Vollkornmehl, mit oder ohne Ei – und mittlerweile genauso glutenfrei, aus Mais, Reis, Buchweizen oder Kartoffelmehl beherrscht die Industrie wesentlich besser als man selbst zu Hause.

Man kann Nudeln zudem ohne weiteres per Hand zubereiten! Damit der Nudelteig zu Hause gut gelingt sind drei Dinge wichtig: verwende das italienische „farina bianca“ Mehl, kein Salz in den Nudelteig geben, denn dadurch werden die Nudeln schnell brüchig und je dünner der Teig, desto schmackhafter die Pasta. Hierfür lohnt sich auf alle die Anschaffung einer Nudelmaschiene.

 

Für meine Ravioli habe ich einen fertigen Nudelteig verwendet – das ist bequem und preiswert.

Nudeln machen glücklich, heißt es

Doch bevor ich verrate, wie ihr die besten Ravioli selbst machen könnt, gehen wir auf die Suche nach der Antwort – wo kommen die Ravioli her?

 

Das Wort Ravioli tauchte erstmals im 13. Jh. in Cremona als kulinarische Spezialität auf und bedeutet soviel wie „Leckerbissen“, und umschreibt gefüllte Vierecke aus Nudelteig. In die Füllung – das Herzstück der Nudeltaschen kamen die Essensreste vom Vortag, so wurde nichts weggeschmissen, sondern nochmals verarbeitet.

 

In Italien kennt man rund 180 Nudelsorten. Man halte sich jetzt fest, es soll auch Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert geben, wo in ENGLAND! von Ravioli gesprochen wurde, allerdings unter dem Namen Rauoles.

Das bekannteste Dosenfutter der Welt und was als Füllung rein kommt

Es gibt doch nichts schöneres wie die eigene Kreativität in der Küche auszuleben und sich austoben können. Das kannst Du mit den selbstgemachten Ravioli am besten, denn gefüllt wird, wie du sie am liebesten magst: herzhaft z.B mit Parmaschiken-Ricottafüllung, vegetarisch mit Zucchini und Ziegenkäse, klassisch und total Familientauglich mit einer Spinat-Ricotta-Füllung. Wer es experimentierfreudig und süß mag probiert Schokoladenravioli mit Mascarpone oder wie wäre es mit Pfirsich und grünem Pesto?!

Die außergewöhnlichsten Ravioli Füllungen – ich verrate Dir mein Rezept mit Pilzfüllung

Zutaten:

1 Packung frischer Nudelteig

600 g frische Pilze (braune Champignons, Kräutersaitlinge & Shiitake)

2 Schalotten

2 frische Knoblauchzehen

50 g Butter

300 g Ricotta

Salz & Pfeffer

 

Gekochte Pasta wird fast immer mit einer Sauce gereicht, manchmal nur mit zerlassener Butter, Olivenöl oder einem verschlagenen Ei. Für meine Pilzravioli benötigt ihr:

 

10 g getrocknete Tomaten

1 frische Knoblauchzehe

1 Rosmarinzweig

50 g Butter

 

3 EL Olivenöl

Zubereitung:

 

Für die Füllung die Pilze putzen und in kleine Würfel schneiden.

Schalotte und Knoblauch schälen und beides sehr fein würfeln. Butter in einem breiten Topf erhitzen, darin die Pilze mit den Schalotten- und Knoblauchwürfel anschwitzen, bis die Pilze kein Wasser mehr abgeben und alles leicht angebräunt ist, dann mit dem Ricotta mischen. Diese Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

Den Nudelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auspacken und in zwei gleich große Stücke schneiden. Auf eine Hälfte jeweils 1 gehäufter EL der Füllung in Abständen von 8-10 cm als Häufchen auf den Teig setzen und ringsum mit verquirltem Eiweiß bestreichen. Die zweite Nudelplatte darauflegen und um die Füllung herum fest auf die untere Platte drücken. Mit einem Nudelrand oder einem Messer die Ravioli schneiden, evtl. mit einer Gabel den Rand nochmals fest andrücken.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Nudelteig in Vierecke oder runde Scheiben zu schneiden. Darauf wird die Pilzfüllung verteilt und der Teig entweder zu einem Dreieck zusammengefaltet oder zu einem Halbmond geformt und dann jeweils am Rand zusammengedrückt.

 

Getrocknete Tomaten und geschälten Knoblauch in feine Streifen schneiden. Rosmarin waschen und die Nadeln abzupfen, ggf klein hacken.

 

Die Nudeln 2-3 Minuten in leise kochendem Salzwasser garen. Für den richtigen Gargrad gilt: Die Füllung ist weich, die Nudeln sind al dente.

 

Währenddessen das Olivenöl und die Butter erhitzen, Knoblauch darin anschwitzen, getrocknete Tomatenstreifen und Rosmarin zufügen.

 

 

Ravioli abgießen und in der Olivenöl-Butter schwenken. Wer mag serviert die Pilzravioli mit frisch geriebenem Parmesan.

Wie du deine raviolis richtig aufbewahren kannst und welche Saucen noch gut dazu schmecken

Falls ihr die Ravioli auf Vorrat vorbereiten möchtet, um Gäste damit zu überraschen gilt folgende Aufbewahrung zu beachten, das gilt übrigens für jede gefüllte Pasta!

Frisch:

  • im Kühlschrank 1 Tag

  • tiefgefroren 1 Monat

Gekocht:

  • im Kühlschrank 2 Tage

  • tiefgefroren 3 Monate

 

 

Welche Sauce passt gut zu diesen Raviolis? Ich bin ein großer Fan von Gorgonzola, dafür 125 g zerkrümeln, 125 ml Crème double und 30 g Butter auf kleiner Flamme erhitze und glattrühren.

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